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Die wichtigsten Vertreter des Naturalismus in Deutschland

Einfluss des Positivismus

 

l Wirklichkeit ist für Positivismus Erfahrungswirklichkeit des Menschen, und der Mensch ist zu verstehen aus den naturgegebenen und gesellschaftlich bestimmten Bedingungen, vor allem aus seinem physischen und Psychischen Erbgut sowie aus dem Milieu, in dem er lebt. Dadurch sind Charakter und Schicksal des Einzelnen determiniert;

l Herkunft, soziale Umgebung, die Zeitumstände.

Die Ideen von Émile Zola

l „naturalistische“ Schriftsteller ist derjenige, der wie ein Naturwissenschaftler arbeitet: Er untersucht und beschreibt empirische Wirklichkeit;

l er konstruiert den Roman als „Experiment“;

l Die Erfindung des Autors besteht nur darin, individuelle Personen in bestimmten geschichtlichen und sozialen Situationen zu wählen.

 

 

Die wichtigsten Vertreter des Naturalismus in der Welt

l Fjodor Michailowitsch Dostojewski

l Maxim Gorki

l Henrik Ibsen

l Guy de Maupassant

l August Strindberg

l Lew Nikolajewitsch Tolstoi

l Émile Zola

 

Abschnitte der Entwicklung des Naturalismus

l Frühnaturalismus (1880-1889)

l Hochnaturalismus (1889-1895)

l Zerfall des Naturalismus (1895-?)

 

Die wichtigsten Etappe in der Geschichte des Naturalismus in Deutschland

l 1885 wurde die Münchener Zeitung Die Gesellschaft gegründet (von Michael Georg Conrad);

l Arno Holz veröffentlichte seine Gedichtsammlung Buch der Zeit. Lieder eines Modernen;

l 1889 wurde in Berlin die "Freie Bühne" gegründet;

l 1886 entstand in Berlin der Verein "Durch!"

l Arno Hoz hat die Formel ausgedacht: "Kunst = Natur - x".

 

 

Lyrik des Naturalismus

l Die wichtigsten Themen: „soziale Frage“ und Grossstadt;

l die Großstadt wird meist als Ort des Elends und Schmutzes wahrgenommen, ein Ort, an dem alle Aspekte der Natur verlorengegangen sind;

l soziale Lyrik war meist mit scharfer Sozialkritik geprägt;

Arno Holz Buch der Zeit (1886)

 

Naturalistische Prosa

l Epischen Kleinformen, wie Skizze, Studie, Novelle, Kurzerzählung;

l Die wichtigsten Themen: Auseinandersetzungen mit der Beziehung zwischen Dichter und Proletariat, Großstadt und Industrialisierung;

l der innere Monolog;

l der Sekundenstil (Sekunde für Sekunde wurden Raum und Zeit geschildert, mit dem Ziel der Widerspiegelung der Realität).

 

 

Sekundenstil

l Die Bezeichnung Sekundenstil wurde 1900 von Hanstein erfunden;

Gestaltungsmittel des Sekundenstils:

l photographisch und phonographisch exakte Wiedergabe der Wirklichkeit;

l kaum auktoriale Erzählweise, vorwiegend personale Erzählweise und Dialoge;

l exakte Darstellung der Dialoge mit allen Wörtern, Wortfetzen, Pausen, Dialekt, etc.;

l annähernd zeitdeckende Erzählung (Erzählzeit = erzählte Zeit) bis hin zum Zeitlupeneffekt (Erzählzeit länger als erzählte Zeit).

Bahnwärter Thiel von Hauptmann; Papa Hamlet von Holz/Schlaf

 

 

Naturalistisches Drama

l in naturalistischer Prosa eingesetzten Techniken, wie Dialekt, Jargon, Milieuschilderung und Sekundenstil, kamen auch im Drama zum Ausdruck;

l Die Handlung wurde reduziert, im Zentrum stand die Darstellung der Charaktere;

l Einheit von Ort, Handlung und Zeit der einzelnen Akte.

G. Hauptmann „Vor Sonneaufgang“

 

 

Die wichtigsten Vertreter des Naturalismus in Deutschland

Theoretiker:

l 1. Karl Bleibtreu, “Revolution der Literatur” (1885/1886)

l 2. Wilhelm Bölsche, “Die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Poesie“ (1887)

l 3. Heinrich und Julius Hart, „Kritische Waffengänge“ (1882-1884)

 

Lyriker:

l 1. Arno Holz, „Buch der Zeit. Lieder eines Modernen“ (1885)

l 2. Detlev von Liliencron, „Adjutantenritte und andere Gedichte“ (1883)

 

Prosaiker:

l 1. Helene Böhlau, „Der Rangierbahnhof“ (Roman, 1896)

l 2. Peter Hille, „Die Sozialisten“ (Roman, 1886)

l 3. Max Kretzer, „Meister Timpe“ (Roman, 1888)

l 4. Hermann Sudermann, „Frau Sorge“ (Roman, 1887)

l 5. Clara Viebig, „Kinder der Eifel“ (Novellen, 1897)

 

Dramatiker:

l 1. Max Halbe, „Jugend“ (Drama, 1893), „Der Strom“ (Drama, 1903)

l 2. Gerhart Hauptmann, „Vor Sonneaufgang“, (Soziales Drama,1889)

l 3. Arno Holz, Johannes Schlaf, „Die Familie Selicke“ (Drama, 1890)

l 4. Johannes Schlaf, „Meister Ölze“ (Drama, 1892)

l 5. Hermann Sudermann, „Die Ehre“ (Schauspiel, 1889), „Stein unter Steinen“ (Schauspiel, 1905)

 

Zeitschriften und programmatische Schriften:

l 1. „Freie Bühne für modernes Leben“ (Wochenschrift, begründet von Otto Brahm, 1890/1891; ab 1894 – „Neue deutsche Rundschau“)

l 2. „Die Gesellschaft“ (Realistische Wochenschrift für Literatur, Kunst und offentliches Leben. Herausgeben von Michael Georg Conrad (1885/1901))

 

 

Gerhart Hauptmann
(1862 – 1946)

l 1. Liebesfrühling. Ein lyrisches Gedicht

l 2. Vor Sonnenaufgang. Soziales Drama (5 Akte; Arbeitstitel: Der Säemann)

l 3. Das Friedensfest. Eine Familienkatastrophe (3 Akte; Arbeitstitel: Der Vater)

l 4. Einsame Menschen. Drama (5 Akte; Arbeitstitel: Martin und Martha. Das Wunderkind)

l 5. Die Weber. Schauspiel aus den vierziger Jahren (5 Akte)

l 6. Der Biberpelz. Eine Diebskomödie (4 Akte)

l 7. Hanneles Himmelfahrt. Traumdichtung (2 Akte, am Ende jeweils in Verse mündend)

l 8. Florian Geyer. Die Tragödie des Bauernkrieges (Vorspiel und 5 Akte)

l 9. Die versunkene Glocke. Ein deutsches Märchendrama (Versdrama in 5 Akten; Arbeitstitel: Rothändel)

l 10. Fuhrmann Henschel. Schauspiel (5 Akte)

l 11. Michael Kramer. Drama (4 Akte)

l 12. Der rote Hahn. Tragikomödie (4 Akte; Fortsetzung des Biberpelz)

l 13. Rose Bernd. Schauspiel (5 Akte; Arbeitstitel: Rose Immoos; Anna Golisch)

l 14. Vor Sonnenuntergang. Schauspiel (5 Akte; Arbeitstitel: Geheimrat Bernhard Ackermann)

 

Vor Sonneaufgang

l Vor Sonnenaufgang ist ein 1889 von Gerhart Hauptmann verfasstes Sozial-Drama;

l Die durch die Freie Bühne am Lessing-Theater veranstaltete Uraufführung am 20. Oktober 1889 bedeutete den Durchbruch des Naturalismus im deutschen Theater und die feste Etablierung eines bis dahin fast unbekannten Autors als Dramatiker.

Hauptthemata

l Alkoholismus, Inzest, Verhältnisse zwischen Reichtum und Armut;

l Utopie und Degradation;

l Ungerechtigkeit zu den Arbeitern in der Gesellschaft;

l Liebe;

l Einsamkeit des Menschen;

l Gier und Geld;

l Tod (als Selbstmord).




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